Knappe gewinnt auf der Challenge Tour; Noren siegt in England, Steele in den USA

Die European Tour bekommt in der kommenden Saison Nachwuchs aus Deutschland: Alexander Knappe und Bernd Ritthammer sind aus den Top 15 der European Challenge Tour nicht mehr zu verdrängen. Sie erhalten somit die volle Spielberechtigung für die European Tour 2017.
Für Alexander Knappe standen die Chancen vor dem Wochenende zwar äußerst gut, doch der vielzitierte Deckel war noch nicht auf dem Topf. Nach der Hainan Open in China besteht an Knappes ET-Qualifikation kein Zweifel mehr, der Paderborner gewinnt das Turnier mit zwei Schlägen vor Pep Angles aus Spanien.
Bernd Ritthammer landet in China auf dem T68. Platz, ist als Sechster des Challenge Tour-Rankings, bei noch drei ausstehenden Turnieren, aber ebenfalls für die European Tour 2017 qualifiziert.

Noch läuft allerdings die Saison 2015/16. Und die wird unter anderem von einem Schweden maßgeblich geprägt: Alexander Noren. Er gewinnt am Wochenende das British Masters im The Grove bei London und sichert sich damit seinen dritten Titel auf der ET in diesem Jahr. Am Ende benötigt er zwei Schläge weniger als Bernd Wiesberger aus Österreich, der alleiniger Zweiter wird.
Eine starke Leistung zeigt auch Marcel Siem. Er beendet das Turnier sieben Schläge hinter Noren auf dem 11. Rang.

In den USA ist derweil die PGA Tour in die neue Saison gestartet. Bei der Safeway Open wechselt die Führung munter hin und her. Zunächst setzt sich Scott Piercy durch eine 62er-Platzrekordrunde (-10) an die Spitze, später übernehmen dann Johnson Wagner und Patton Kizzire. Das beste Ende hat schließlich Brendan Steele. Der 33-Jährige spielt auf den letzten drei Turnierbahnen jeweils ein Birdie und kämpft sich so zum knappen Sieg.

Einen weiteren Titel knapp verpasst hat unterdessen Bernhard Langer. Der 59-Jährige kann eine Zwei-Schläge-Führung gegenüber Doug Garwood in der Finalrunde der SAS Championship auf der PGA Tour Champions nicht behaupten. Garwood liefert eine Sensationsrunde von 64 Schlägen (-8) ab, während Langer eine solide 70 (-2) notiert. Der Anhausener wird letztlich alleiniger Zweiter.

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