Regelkunde – Erleichterung

Karikatur GolfNordhessen Kuh

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einer der wichtigsten Aspekte der Golfregeln, der Erleichterung.

Im Inhaltsverzeichnis der Schlüsselworte in den „Entscheidungen zu den Golfregeln 2014-2015“ wird genannt: Boden in Ausbesserung, eingebetteter Ball, Erdgänge grabendes Tier, Reptil oder Vogel (und von ihnen gemachte Löcher), größte erzielbare Erleichterung, Hemmnisse, nächster Punkt der Erleichterung und zeitweiliges Wasser.

Es gibt gemäß den Regeln straflose Erleichterung bei einem Hemmnis, beweglich R 24-1 oder unbeweglich R 24-2, bei ungewöhnlich beschaffenem Boden R 25-1, eingebetteter Ball R 25-3 oder auch die Erleichterung mit Strafschlag, beim Wasserhindernis R 26-1. Im Allgemeinen spricht der Golfer von Erleichterung, wenn er keinen Strafschlag aufschreiben muss, also straflos.

Der „nächstgelegene Punkt der Erleichterung“ ist der Bezugspunkt bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis Regel 24-2 einen ungewöhnlich beschaffenen Boden Regel 25-2 oder ein falsches Grün Regel 25-3.  Er ist der dem Ball nächstgelegene Punkt auf dem Platz,
a) der nicht näher zum Loch ist und
b) an dem, läge der Ball dort, keine Behinderung durch den Umstand, von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird, bestehen würde. Letzteres gilt für den Schlag, wie ihn der Spieler an der ursprünglichen Stelle des Balls gemacht hätte, wenn es den behindernden Umstand dort nicht gegeben hätte.

Kompliziert ausgedrückt, aber eigentlich ganz einfach –
Stand einnehmen, so dass keine Behinderung mehr vorliegt, Schläger aufsetzen und von diesem Punkt eine Schlägerlänge nicht näher zur Fahne Ball fallen lassen.

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